Aktuelles
Steueränderungen in Deutschland. Laufend eingeordnet.
Neue Gesetze, BMF-Schreiben und Urteile des Bundesfinanzhofs – und was sie für Unternehmen mit einer Einheit in Deutschland konkret bedeuten.
Einordnung
Was sich ändert. Und wen es betrifft.
Deutsches Steuerrecht ändert sich laufend – durch Gesetze, Schreiben des Bundesfinanzministeriums und Urteile des Bundesfinanzhofs. Für Unternehmen mit einer Einheit in Deutschland ist dabei selten die Änderung selbst das Problem, sondern die Frage, ob sie das eigene Haus betrifft und welche Frist daran hängt.
Diese Sammlung ordnet ein, statt nur zu melden: was sich geändert hat, wen es betrifft und bis wann zu handeln ist. Die Themen folgen dem, was in der Betreuung ausländischer Gesellschaften tatsächlich anfällt – von Lohnabrechnung und Sozialversicherung über Umsatzsteuer und Fristen und die E-Rechnungspflicht bis zu Betriebsstätte und Verrechnungspreisen.
Alle Beiträge betreffen den deutschen Markt und richten sich an Unternehmen – nicht an Privatpersonen. Nutzen Sie die Suche und die Themenfilter, um schnell zu dem Bereich zu kommen, der Sie betrifft.
Alle Beiträge
Steuerthemen Deutschland.
Aktuell und eingeordnet.
Rechengrößen der Sozialversicherung 2027: Was der Referentenentwurf für Arbeitgeber bedeutet
Der Referentenentwurf zur Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2027 liegt vor. Die neuen Grenzen, die Sonderanhebung in der Krankenversicherung und was Arbeitgeber zum Jahreswechsel prüfen sollten.
Elektronische Entgeltunterlagen ab 2027: Was Arbeitgeber jetzt vorbereiten sollten
Ende 2026 läuft die Befreiung von der elektronischen Führung begleitender Entgeltunterlagen aus. Welche Nachweise betroffen sind, was für Altunterlagen gilt und wie Arbeitgeber ihre Abläufe für 2027 vorbereiten.
Firmenwagen über die Grenze: Der Wohnsitz entscheidet über die Umsatzsteuer
Überlässt ein Unternehmen einem Mitarbeiter im Nachbarland dauerhaft einen Firmenwagen, kann die Umsatzsteuer an dessen Wohnsitz entstehen. Seit dem 01.07.2026 gilt die neue Linie ohne Übergangsfrist.
E-Rechnung in Deutschland: Was bis zum 01.01.2027 zu tun ist
Ab 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz E-Rechnungen ausstellen. Welche Stufen gelten, was als E-Rechnung zählt und an welchen Fällen die Umstellung in der Praxis hängt.
Umsatzsteuer Deutschland für ausländische Unternehmen: was sich 2027 ändert
Wer Ware in Deutschland lagert oder an Privatkunden liefert, wird hier umsatzsteuerpflichtig – auch ohne Niederlassung. Ab 2027 gilt für Neuregistrierungen wieder zwei Jahre monatliche Abgabe.
Gewerbesteuer: Mindesthebesatz von 280 % ab 2027
Ab 2027 gilt bundesweit ein Mindesthebesatz von 280 % bei der Gewerbesteuer. Was sich ändert, wer betroffen ist und warum sich eine frühzeitige Prüfung empfiehlt.
Vorsteuerabzug aus Anzahlungsrechnungen: BFH schafft Klarheit
Der Bundesfinanzhof präzisiert die Anforderungen an den Vorsteuerabzug aus Anzahlungsrechnungen. Was das für Investitionsprojekte und die Rechnungsprüfung bedeutet.
Gastbeitrag: Markteintritt in der DACH-Region – die unterschätzten HR-Risiken
Gastbeitrag von Axel Menzel (Inpact HR): Entsendung, Contractor oder lokale Anstellung, der Arbeitsvertrag als Steuerungsinstrument, Mitbestimmung – und warum man den Ausstieg schon beim Eintritt mitdenken sollte.
Steuerfreie Krisenprämie 2026: Bundesrat stoppt die 1.000-Euro-Entlastung
Die geplante steuer- und abgabenfreie Krisenprämie von bis zu 1.000 Euro ist im Bundesrat gescheitert. Was Arbeitgeber jetzt wissen müssen und warum Auszahlungen vorerst warten sollten.
Verrechnungspreisdokumentation: Neue Pflichten und 30-Tage-Frist
Transaktionsmatrix, verkürzte Vorlagefrist und proaktive Vorlagepflichten: Was das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz für die Verrechnungspreisdokumentation bedeutet.
EU Inc.: Neue europäische Gesellschaftsform – was Unternehmen wissen sollten
Die EU-Kommission schlägt mit „EU Inc.“ eine neue europäische Gesellschaftsform vor: digitale Gründung in 48 Stunden, einheitliche Regeln im Binnenmarkt. Was geplant ist und was national bleibt.
Künstlersozialabgabe 2026: Jahresmeldung bis 31. März
Abgabepflichtige Unternehmen müssen bis 31. März 2026 melden, welche Entgelte sie 2025 an selbständige Künstler und Publizisten gezahlt haben. Wer betroffen ist und was zur Bemessungsgrundlage zählt.
E-Rechnung 2026: Der Fahrplan bis 2028 und was jetzt zählt
Seit 2025 ist die E-Rechnung im deutschen B2B-Umfeld Pflicht. Was EN 16931 konkret verlangt, welche Übergangsfristen bis 2028 gelten und warum die XML-Datei über den Vorsteuerabzug entscheidet.
Rechnungsangaben auf Englisch: BMF lässt EU-Amtssprachen zu
Reverse Charge, Self-Billing, Margin Scheme: Umsatzsteuerliche Pflichtangaben dürfen in Deutschland nun auch in anderen EU-Amtssprachen auf der Rechnung stehen. Was das BMF-Schreiben vom 17.09.2025 für internationale Rechnungslayouts bedeutet.
Verification of Payee: IBAN-Name-Check im SEPA-Zahlungsverkehr
Seit Oktober 2025 prüfen Banken bei jeder SEPA-Überweisung, ob Empfängername und IBAN zusammenpassen. Was das Ampelprinzip bedeutet, wo Stammdaten typischerweise scheitern und wie Unternehmen Zahlungsverzögerungen vermeiden.
Mindestlohn 2026 und 2027: Folgen für Minijobs und Midijobs
Ab 1. Januar 2026 gilt ein Mindestlohn von 13,90 €, ab 2027 von 14,60 €. Damit verschieben sich die Minijob-Grenze auf 603 € beziehungsweise 633 € und der gesamte Übergangsbereich. Was Arbeitsverträge, Lohnabrechnung und Budgetplanung jetzt brauchen.
Weihnachtsgeld: Anspruch, Steuer und Sozialversicherung
Weihnachtsgeld ist freiwillig – bis daraus durch betriebliche Übung ein Rechtsanspruch wird. Wie Sonderzahlungen arbeitsrechtlich, steuerlich und sozialversicherungsrechtlich einzuordnen sind.
Weihnachtsfeier: die 110-Euro-Grenze richtig anwenden
Bis 110 € brutto je Teilnehmer bleibt die Betriebsveranstaltung lohnsteuerfrei – als Freibetrag und für höchstens zwei Feiern im Jahr. Beim Vorsteuerabzug wirkt derselbe Betrag dagegen als Freigrenze.
Weihnachtsgeschenke: Grenzen für Mitarbeitende und Geschäftspartner
50 € pro Geschäftspartner und Jahr, 50 € pro Mitarbeitendem und Monat, 60 € je persönlichem Anlass: Welche Grenzen für Sachzuwendungen gelten und warum die Dokumentation in Betriebsprüfungen entscheidet.
Künstlersozialabgabe sinkt 2026 auf 4,9 Prozent
Ab 1. Januar 2026 sinkt der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung von 5,0 auf 4,9 Prozent. Was das für Unternehmen bedeutet, die künstlerische und publizistische Leistungen beauftragen.
Umsatzsteuer-Sonderprüfung: 1,63 Milliarden Euro Mehrergebnis
Umsatzsteuer-Sonderprüfungen sind schneller und gezielter als eine Betriebsprüfung – und treffen Unternehmen jeder Größe. Welche Fehler am häufigsten auffallen und warum ausländische Gesellschaften mit deutscher Registrierung besonders im Blick stehen.
Urlaubsgeld in Deutschland: Anspruch, Steuer und Erholungsbeihilfe
Urlaubsgeld ist in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber voll steuer- und beitragspflichtig. Wie ein Anspruch durch Betriebsübung entsteht, was bei Elternzeit und Krankheit gilt und warum die Erholungsbeihilfe eine Alternative sein kann.
Verrechnungspreisanpassungen und Umsatzsteuer: die offene Schnittstelle
Steuerbehörden verknüpfen Verrechnungspreisanpassungen zunehmend mit der Umsatzsteuer. Was die EuGH-Verfahren Arcomet und Högkullen 2025 gezeigt haben – und warum eine belastbare Orientierung weiterhin fehlt.
Investitionssofortprogramm: degressive AfA und Körperschaftsteuersenkung
Der Bundesrat hat am 11. Juli 2025 zugestimmt: 30 Prozent degressive Abschreibung, Körperschaftsteuer schrittweise auf 10 Prozent, erweiterte Forschungszulage und höhere Grenzen für Elektro-Dienstwagen. Ein Überblick mit Blick auf deutsch-französische Strukturen.
USt-IdNr. bestätigen: nur noch digital über das BZSt
Seit dem 20. Juli 2025 nimmt das Bundeszentralamt für Steuern Bestätigungsanfragen zu ausländischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummern ausschließlich digital entgegen. Schriftliche und telefonische Anfragen bleiben wirkungslos.
Kabinett beschließt Investitionssofortprogramm: 46 Milliarden bis 2029
Am 4. Juni 2025 hat das Bundeskabinett das steuerliche Investitionssofortprogramm beschlossen, am 26. Juni folgte der Bundestag. Was das Paket vorsieht und wo es im deutsch-französischen Vergleich ansetzt.
Steuerfreie Überstunden: der Plan in Deutschland, das Modell in Frankreich
Der Koalitionsvertrag sieht steuerfreie Überstundenzuschläge vor. In Frankreich gibt es das Modell längst – bis 7.500 € im Jahr, dazu Entlastungen bei den Sozialabgaben. Ein Vergleich für Unternehmen mit Beschäftigten in beiden Ländern.
HGB-Größenklassen: Wie Unternehmen in Deutschland eingestuft werden
Bilanzsumme, Umsatz und Mitarbeiterzahl entscheiden über die Größenklasse nach HGB – und damit über Buchhaltungs-, Prüfungs- und Offenlegungspflichten. Die Schwellenwerte im Überblick, besonders relevant für französische Gesellschaften in Deutschland.
Betriebliche Gesundheitsförderung: 600 Euro steuerfrei je Mitarbeitendem
Nach § 3 Nr. 34 EStG bleiben bis zu 600 Euro pro Mitarbeitendem und Jahr steuer- und beitragsfrei – wenn die Maßnahme nach SGB V zertifiziert ist. Welche Programme zählen, wo die Umsatzsteuer abweicht und warum sich eine Anrufungsauskunft lohnt.
Wachstumschancengesetz: die wesentlichen Änderungen im Überblick
Elektro-Dienstwagen bis 70.000 EUR, Geschenkgrenze auf 50 EUR, befristete degressive AfA, neue Regeln für konzerninterne Finanzierungen und die E-Rechnungspflicht ab 2025 – ein Entlastungsvolumen von 3,2 Milliarden EUR.
WhatsApp am Arbeitsplatz: Wann Nachrichten eine Kündigung tragen und wann nicht
Täuschung über eine Krankheit, üble Nachrede, Beleidigungen im Gruppenchat: Vier Urteile zeigen, wann WhatsApp-Nachrichten eine Kündigung tragen und wann ein Arbeitgeber sie nicht auswerten darf.
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